Einige Menschen in Ostrach sind „Zugezogene“. Manche erzählen, dass sie schnell heimisch wurden. Andere klagen, dass sie hier noch nicht wirklich „angekommen“ sind. Zu diesem Abend laden wir die Neuzugezogenen der letzten Jahre ganz besonders ein!
Als die großen Auswandererwellen von Deutschland nach Amerika einsetzten, litten etliche, angekommen in der Fremde, so sehr unter Heimweh, dass ihr Leiden als eine Form von Krankheit angesehen wurde. Und heute? Gibt es das noch, dass man krank sein kann vor Heimweh? Oder sind die Menschen eher seelisch „heimatlos“ - und merken es gar nicht? Und was meinen wir überhaupt, wenn wir von „Heimat“ reden? Ist sie ein Ort, eine Gegend, ein Sprach- und Kulturraum – oder nochmal etwas ganz anderes?
Beate Weingardt ist promovierte Theologin und Diplompsychologin in Tübingen. Sie versteht es, Lebensthemen verständlich, anschaulich und ansprechend "rüberzubringen".
Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr. Es besteht die Möglichkeit zu Rückfragen.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden für die Erwachsenenbildungsarbeit.